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Unser Manager des Monats

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen Menschen vor, die in der Busbranche Besonderes geleistet haben.
Es geht um Innovation und Tradition, um Weitsicht und Lebenswerk und um die kleine Idee, die den Unterschied macht.

Manager des Monats Juni 2015: Thomas Schroll

Wer Innsbruck besucht oder dort lebt, kommt an der Nordkette im wahrsten Sinne nicht vorbei. Das Stadtbild prägend ist sie das Naherholungsgebiet für Einheimische und gleichermaßen Top-Ausflugsdestination für Touristen. Das Panorama-Erlebnis am Aussichtshöhepunkt, dem 2.300 m hohen Hafelekar, ist Dank direkter Anbindung an die Stadt für jedermann zum Greifen nah. Schaut Thomas Schroll, Geschäftsführer der Innsbrucker Nordkettenbahnen, aus seinem Bürofenster, blickt er auf „seine“ Nordkette und hat die Stadt zu Füßen. Bereits seit 1906 existiert die Standseilbahn auf die Hungerburg. 1928 wurden die weiterführenden Pendelbahnen auf das rund 2.300 m hohe Hafelekar eröffnet. Sinkende Besucherzahlen aufgrund der verstärkten Konkurrenz in der Seilbahnbranche und notwendige Investitionen führten nach einem Betreiberwechsel und der Wiederübernahme durch die Stadt Innsbruck (2001) zum Beschluss für den Neubau aller Bahnen.

Manager des Monats Mai 2015: Edward Hodgson

Mit dem Fernbusanbieter Megabus aus Großbritannien ist im Dezember des vergangenen Jahres ein weiterer Mobilitätsdienstleiter in den deutschen Fernbusmarkt eingetreten. Das zur internationalen Stagecoach-Gruppe gehörende Unternehmen fährt derzeit 13 deutsche Städte an, in Europa verbindet die Flotte insgesamt 120 Destinationen. Das Besondere am Megabus- Konzept: Der Ticketpreis für alle Strecken startet bei einem Euro, zuzüglich einer Buchungsgebühr von 50 Cent. In Deutschland setzt Megabus elf Van Hool Astromega Doppeldecker mit jeweils 87 Sitzplätzen ein. Angefahren werden die Städte Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, München, Nürnberg, Leipzig, Berlin, Hannover, Dortmund, Kassel, Göttingen, Hamburg und Bremen.

Manager des Monats April 2015: Hartmut Piehler

Seelingstädt ist eine kleine Gemeinde an der Ostspitze Thüringens, nahe dem sächsischen Vogtland. Eine Mittelgebirgslandschaft mit sanften Hügeln, Nadelwäldern, Talsperren und weiten Feldern. Hier wird am 1. März 1952 Hartmut Piehler als Sohn eines Bauern und einer Bäuerin geboren. Sein Weg scheint vorgezeichnet. Einmal Bauer immer Bauer. Die Piehlers betreiben Feldbau. Gerste und Weizen, Roggen und Hafer gedeihen. Der Bauernhof der Piehlers landet im Zuge der Kollektivierung der Landwirtschaft Ende der 60er Jahre in der DDR in einer der großen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG). Hartmut Piehler verlebt in Seelingstädt eine glückliche Kindheit.

Manager des Monats März 2015: Tillmann Raith

Im Jahr 2009 initiierten Christian Janisch, Ingo Mayr-Knoch und Alexander Kuhr, drei Studenten der Betriebswirtschaft, das Internetprotal www.deinbus. de. Die Idee dahinter: Wenn genügend Interessenten für eine Busfahrt zusammenkommen, wird ein Bus angemietet und gefahren. Schnell konzentrierte sich das Angebot auf die Strecke Frankfurt am Main/Köln. Ein Studentenpendel mit unschlagbaren Preisen. Der Bahn war das ein Dorn im Auge. Sie wurde durch ein Gesetz aus dem Jahre 1934 geschützt, das ihr die Konkurrenz durch Fernlinienbusse vom Hals hielt. Die Wurzeln dieses Gesetzes reichen bis zum Ausgang des Ersten Weltkriegs. Die Bahn sollte damals einen Teil der von Deutschland zu tragenden Reparationskosten ungestört einfahren können.

Manager des Monats Februar 2015: Josef Himmelmann, Bürgermeister von Olfen und Initiator „Bedarfsorientierter Schülerverkehr“

Olfen ist eine kleine Stadt im Münsterland, südlich von Münster gelegen. Hier gibt es die Steveraue, eine naturbelassene Landschaft zum Durchatmen, Beobachten und Erleben. Hier kann man mit dem Floß fahren oder sich im Naturbad, ganz ohne Chemie, am Sandstrand erholen. Ein lebenswerter Ort, den auch Feriengäste gern entdecken. Das Auto ist für die Olfener mit Abstand das wichtigste Verkehrsmittel. Die Bauernhöfe liegen oft abseits. Die Wege von der eigenen Wohnung zur nächsten Bushaltestelle oder von der Bushaltestelle zur Arztpraxis sind oft weit.

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