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Unser Manager des Monats

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen Menschen vor, die in der Busbranche Besonderes geleistet haben.
Es geht um Innovation und Tradition, um Weitsicht und Lebenswerk und um die kleine Idee, die den Unterschied macht.

Manager des Monats November 2015: Alexander Deutschmann

Mit spektakulären Sprüngen auf Inlineskates begeistert Alexander Deutschmann auf der Musicalbühne des „Starlight Express“ in Bochum das Publikum. Dabei erreicht er in der Rolle des „Streckenposten Trax“ eine Höhe von mehr als zwei Metern – in die Bühne eingebaute Absprungrampen machen es möglich. Für diesen Job tauschte der gelernte Industriekaufmann  aus Hamburg seinen Schreibtisch gegen Skates und zog aus dem Norden ins Ruhrgebiet. „Das war für mich anfangs zwar eine Umstellung, aber auch ein spannendes Abenteuer.“ Zurzeit könne er sich keinen besseren Job vorstellen: „Jeder Tag im Theater ist anders.“

Manager des Monats Oktober 2015: Maribel Villafaña Ferrer

Maribel Villafaña Ferrer (30) wuchs in einem kleinen Dorf in der Nähe der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile auf. Sie besuchte dort eine deutsche Schule. Nach ihrem Jura-Studium wurde sie Anwältin in einer der renommiertesten und bekanntesten Anwaltskanzleien in Chile. Zu den Klienten gehörte auch die Firma Microsoft. Maribel Villafaña spezialisierte sich auf Wirtschaftsrecht. Firmen, die Microsoft-Office-Paket- illegal nutzten, wurden abgemahnt, geschädigte Unternehmen vor Gericht verteidigt. Durchaus ein einträglicher Job. Doch es gab etwas, was ihr mehr Spaß machte.

Manager des Monats September 2015: Familie Sieckendiek

Am Ende einer Reise sind es immer die besonderen Dinge, die dem Gast in Erinnerung bleiben. Das gute Essen, das gelungene musikalische Programm und die Rede des Busunternehmers, der seine Gäste verabschiedet. Kurzum, es geht um Persönlichkeit, um Alleinstellungsmerkmale, um Qualität und darum, stets innovativ zu bleiben. Ein Busunternehmen aus dem ostwestfälischen Versmold ist bei seinen Kunden genau für diese Eigenschaften bekannt. Die Fritz Sieckendiek GmbH & Co. KG mit Sitz in Versmold ist nicht nur ein familiengeführtes Busunternehmen mit 40 Bussen und 50-jähriger Tradition. Die Sieckendieks sind Reiseunternehmen, Reisebüro (davon gibt es insgesamt zwei), MAN-Vertragswerkstatt (zwei Standorte), Fahrerausbildungszentrum und seit diesem Jahr auch renommierter Veranstalter von gut besuchten Events, die stilecht in einer eigenen Halle, der „Sieckendiek Arena“, ausgerichtet werden.

Manager des Monats August 2015: Meinrad Schade

Die 108. Leserreise des Bus Blickpunkts führte Ende April 2015 in die Schweiz. Auf dem Programm stand auch ein Besuch des Fotomuseums Winterthur (1993 eröffnet) nahe der deutschen Grenze. Fotomuseum – das klingt zunächst nicht sehr spektakulär. Und mancher der mitgereisten Busunternehmer stellte sich unter der Ankündigung Fotomuseum eine Ausstellung mit fotografischem Gerät der letzten 100 Jahre vor. Doch dem ist nicht so. Der Begriff Museum führt etwas in die Irre. Im Fotomuseum werden vor allem thematische Ausstellungen von Fotografen, die im Hier und Jetzt leben, gezeigt. Und diese Fotoreportagen sind spektakulär. Wer mit dem Reisebus ins „Technorma“ Winterthur unterwegs ist oder Basel besucht, dem sei auch ein Besuch des Fotomuseums Winterthur empfohlen.

Manager des Monats Juli 2015: René Junghans

Ein Bus hat oft mehrere Leben, meint René Junghans. Der Erzgebirger spürt ihnen mit der Kamera nach. Doch alle, meint er, kriegt er nie. Ganz langsam rollt ein Reisebus an die Haltestelle im Zentrum der Kleinstadt Schneeberg im Erzgebirge. René Junghans schnappt sich seine Kamera. „Klick“ - das dunkelblaue Gefährt von vorne. Von der Seite – „Klick“. „Ich bin Busfan“, stellt er sich dem Fahrer fast entschuldigend vor. Der kennt das schon. Steht der Bus denn optimal im Licht, fragt er. Soll die Tür besser zu fürs Foto? So freundlich seien nicht alle Fahrer, meint Junghans. Der 30 Jahre alte Erzgebirger ist ständig auf der Jagd nach neuen Bussen. Die Leidenschaft komme vom Vater und dessen Modelleisenbahn- Hobby. 2001 fotografierte Junghans erstmals Busse. Sein Archiv schätzt er auf 50.000 bis 60.000 Bilder.

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