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Unser Manager des Monats

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen Menschen vor, die in der Busbranche Besonderes geleistet haben.
Es geht um Innovation und Tradition, um Weitsicht und Lebenswerk und um die kleine Idee, die den Unterschied macht.

Jan Becker

Lange Lebensdauer, beste Qualität, höchste Sicherheit und vor allem preiswert – die Anforderungen an die Batterien in E-Fahrzeugen sind groß. Inzwischen hört und liest man täglich über große Fortschritte in diesem Bereich. Doch was versteht man überhaupt von all dem, was man so hört und liest, wenn man nicht gerade als Diplom-Ingenieur an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen im Bereich Batteriespeichersysteme und Elektromobilität forscht? Jan Becker ist gerade einmal 30 Jahre jung und leitet seit 2015 die Abteilung Batteriesystemtechnik und Fahrzeugintegration am Lehrstuhl von Prof. Dr. Dirk Uwe Sauer. „Ich fühle mich langsam der Verantwortung gewachsen und habe das Gefühl, dass ich alles im Griff habe“, sagt Becker und ergänzt: „Das ist schon eine große Sache.“

Anne-Kathrin Müller

„Aufmerksamkeit auf einfache kleine Sachen zu verschwenden, die die meisten vernachlässigen, macht ein paar Menschen reich“, sagte einmal Henry Ford (1863 – 1947), der bekannte Gründer und Chef der Automarke Ford. Das trifft wohl auch auf den Bustourismus zu, wenn man bedenkt, dass viele touristische Destinationen – insbesondere städtische – ihn aufgrund seiner wirtschaftlichen Bedeutung unterschätzen. Dabei sollten Destinationen versuchen, ihre Wettbewerbsfähigkeit sowie Profitabilität am Markt durch eine ausreichende Berücksichtigung von Busreisenden zu steigern. Zu diesem Ergebnis kommt Anne-Kathrin Müller, inzwischen Doktorandin, in ihrer Masterarbeit, die sie 2014 geschrieben hat.

Geschwister Rahe, Klute-Reisen, Osnabrück

Osnabrück ist eine kleine Großstadt in Niedersachen mit 165.000 Einwohnern. Christian Wulff wurde hier geboren. Der VfL Osnabrück verweist in seiner Vereinsstatistik darauf – lang, lang ist´s her – einmal auswärts gegen Bayern München mit 5:4 gewonnen zu haben. Osnabrück ist älter als Berlin, Bischofssitz, hier kreuzen sich Handelsstraßen.
Das Schönste aber an Osnabrück ist die liebevoll restaurierte Altstadt. Am Rande der Altstadt darf es auch etwas moderner zugehen. In der Berghoffstraße 32 zieht ein recht futuristisch anmutender kleiner Glaspalast seit 2013 die Blicke der Passanten auf sich. Die weithin sichtbare Aufschrift verrät den Besitzer: „Klute-Reisen“.

Manager des Monats Juni 2016: Hannes Staggl

Anfang April fand in zwei Hallen der Messe Friedrichshafen zum ersten Mal der neue RDA-Prolog-Workshop statt. Im Foyer der beiden Hallen ging das Trendforum über die Bühne. Fast unscheinbar am Rande des Zuschauersaals stand eine Holzskulptur vom Imster Künstler Ludwig Schnegg: Sie zeigte einen älteren Herrn mit Anzug, offenem Hemd. Der Platz neben ihm war frei. Er lud Vorbeilaufende ein, sich zu ihm zu setzen. Einem Schild war zu entnehmen, dass der Mann aus Holz Hermann Gmeiner darstellte. Die meisten Besucher konnten wohl mit diesem Namen wenig anfangen.

Manager des Monats Mai 2016: David Sorg

Treffender hätte eine Geschichte über die Schweizer Pünktlichkeit wohl nicht beginnen können: Am 21. April fand in der Stadthalle Sindelfingen der 23. ÖPNV-Kongress des WBO statt. Allerdings, ein großer Teil der Referenten steckte zum offiziellen Beginn der Veranstaltung um 9.30 Uhr noch im Stuttgarter Verkehr fest. Was für ein von höherer Gewalt gelenktes Plädoyer für das Leitthema des Kongresses: der Finanzierung des ÖPNV. Nur der einzige internationale Referent des Kongresses, der junge Schweizer David Sorg, eigentlich als dritter Redner vorgesehen, saß bereits entspannt auf seinem Platz.

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